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November, 2008

Kontakt: Kathy Brysse
mediaeurope@gates.com

Niedrigere CO2 Emissionen und Verbrauchsvorteile durch Riementriebe

-Vorteile von Riemen gegenüber Ketten bestätigt durch unabhängige Studie -
 
Im Rahmen einer unabhängigen Studie untersuchte die FEV Motorentechnik GmbH, Aachen das CO2-Sparpotenzial im Steuertrieb. Diese Studie wurde im Auftrag der Riementriebs-Systemlieferanten Gates, ContiTech und Dayco durchgeführt und bestätigt ein bedeutliches CO2-Sparpotenzial für den riemengetriebenen Steuertrieb im Vergleich zum Kettentrieb.
 
Die FEV kann auf über 30 Jahre Erfahrung in der Durchführung von Entwicklungs­projekten sowohl für die Automobilindustrie als auch für Industriekunden weltweit zurückblicken.  Ziel der Studie war es, die Reibungsunterschiede zwischen einem Ketten- und Riementrieb sowie akustikrelevante Anregungen anhand von Prüfstandsuntersuchungen mit einem modernen europäischen Verbrennungsmotor zu verifizieren, sowie den damit verbundenen Verbrauchsvorteil bzw. den Einfluss auf die Motorakustik abzuschätzen.
 
Für den untersuchten 1,6 l Reihenvierzylinder Ottomotor lässt sich für den
riemengetriebenen Steuertrieb im Vergleich zum Kettentrieb eine Reduzierung der Motorreibung um etwa 0,04 bar nachweisen. Aus den Hochrechnungen auf den Kraftstoffverbrauch ergibt sich für ein Fahrzeug mit einer Masse von 1150 kg ein CO2 Sparpotential von bis zu 1,5 g/km. Zudem hat der Zahnriemen wegen seiner guten Dämpfungseigenschaften Vorteile in Bezug auf Akustik.
 
 
Die Präsentation im Rahmen des Aachener Kolloquiums 2008 beendete Christof Tiemann als Vortragender mit der Aussage, dass „der Zahnriemen im Steuertrieb angesichts kommender CO2 Reglementierungen und Kundenerwartungen im Hinblick auf Komfort für zukünftige Motorentwicklungen ein interessantes Konstruktionsmerkmal darstellt.“